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Eine ganz besondere Elf - 7

Obwohl in diesem Sommer bereits viele Personalien geklärt sind (Baumjohann geht zum FC Bayern, Galasek beendet seine Karriere, Svärd, Ndjeng, Coulibaly und Touma werden nicht mehr eingesetzt), bleiben dennoch elf Spieler, über deren Zukunft man diskutieren kann.

Heimeroth: Stammtorhüter wird Heimeroth in Gladbach nicht mehr, soviel steht fest. Wenn er sich damit arrangieren kann, jede Woche auf der Bank Platz zu nehmen, hat er in Gladbach jedenfalls solange eine Zukunft, bis die Nachwuchsleute Löhe und ter Stegen bereit sind.

Schachten: Wer ist eigentlich dieser Spieler, der seit zwei Jahren bei Borussia in Lohn und Brot steht und in dieser Zeit zweimal in der zweiten und einmal in der ersten Liga eingewechselt wurde? Oder weiter gefragt: Was würde sich ändern, wenn man es nie erfahren wird? Vermutlich nichts.

Gohouri: Sollte wirklich ein englischer Verein für Gohouri eine Millionensumme bieten, wie dies in der Winterpause kolportiert wurde, wäre das Thema wohl schnellstens erledigt. Dann würde Borussia einen manchmal überragenden Verteidiger verlieren, dessen obligate Aussetzer in fast jedem Spiel den Abgang verschmerzen ließen.

Callsen-Bracker: Er war vor der Saison geholt worden, um die Innenverteidigung zu stabilisieren. In der internen Rangliste um einen der beiden Posten ist er aber zwischenzeitlich auf den letzten Platz zurückgefallen. Überrascht hat er dann allerdings mit Auftritten im defensiven Mittelfeld. Dort hatte Borussia in den letzten Jahren zwar immer ein personelles allerdings kein qualitatives Überangebot. Wenn Callsen-Bracker das ändert, hat er als flexibler Abwehrspieler durchaus Chancen.

Jaurés: Mangels Einsätzen wird vollumfänglich auf die Analyse des letzten Winters verwiesen.

Marin: Auch wenn jeder Fußballfachmann glaubt zu wissen, was Marin alles kann, sollte man vielleicht auch nicht vergessen, was er (noch) nicht kann. Und damit kommt man relativ schnell zu dem Schluss, dass 10 Millionen Euro der Borussia sehr viel mehr weiterhelfen als eine unzufriedene Fummeltrine (Zitat Mario Basler).

Alberman: Als es in der Hinrunde darum ging, sich wenigstens mit einer Restchance auf den Klassenerhalt in die Winterpause zu retten, durfte Alberman noch regelmäßig auf dem Platz stehen. Als es aber in der Rückrunde darum ging, mindestens 20 Punkte einzufahren, war Alberman nur eingeschränkt, nämlich 53 Minuten, zu gebrauchen. In der Bundesliga kann man sich einen reinen Zerstörer ohne jeglichen Offensivdrang auf der wichtigen Sechser-Position eigentlich nicht leisten. Albermans Zeit in Gladbach ist abgelaufen.

van den Bergh: Auch bei van den Bergh stellt sich die Frage, ob der mittlerweile 22jährige Borussia irgendwann einmal weiterbringen wird. Die Entwicklung der letzten Jahre und die Tatsache, dass er sich selbst in der zweiten Liga keinen Stammplatz erkämpfen konnte, sprechen eher dagegen.

Colautti: 24 Bundesligaspiele in der abgelaufenen Saison, davon 10 von Beginn an, mit nur einem Tor sind eindeutig: Zumindest als Mittelstürmer im 4-3-3 hat Colautti kein Bundesligaformat.

Lamidi: Seit zweieinhalb Jahren ist Lamidi Teil des Profikaders, ohne dass er bislang zählbare Erfolge vorzuweisen hätte. Spieler wie Jansen oder Marin haben in diesem Alter schon ganzen Spielen ihren Stempel aufgedrückt. Lamidi schafft dies zur Zeit nur bei der U 23 und ist für die erste Mannschaft entbehrlich.

Neuville: Trotz seines Alters ist Neuville immer noch fit und ist und bleibt Borussias bester Stürmer der letzten Jahre. In der letzten Sasion fiel er allerdings dem 4-3-3 -System zum Opfer, in dem für einen wie ihn leider kein Platz ist. Wenn der neue Trainer auf zwei Stürmer setzt, sollte Neuville bitte bleiben, denn seine Jokerqualitäten sind unbestritten. Will man weiter 4-3-3 spielen, sollte man Neuville einen vernünftigen Abgang bieten.

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