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Abgänge - Ende letzter Saison: Darius Kampa

Das FohlenKommandO begleitet die Frischzellenkur in Borussias Kader mit diversen Nachrufen.

Darius Kampa wechselte Mitte 2004 aus Nürnberg zur Borussia. 2003 hatte er bereits seinen Weggang vom Club erklärt und kam daraufhin trotz zuvor starker Leistungen nur noch zu 2 Einsätzen bei den Franken. Bei Borussia präsentierte er sich wie jeder Torwart der letzten 50 Jahre: stark auf der Linie, in der Strafraumbeherrschung ausbaufähig. Das Hauptproblem Kampas waren aber die viel zu großen Fußstapfen seines Vorgängers Jörg Stiel, der vielleicht nicht der technisch bessere Torwart war, aber durch sein Auftreten die Abwehr derart dirigieren konnte, dass er selbst besser dastand. Diese Eigenschaft fehlte Kampa und so kam es, dass ihm Anfang 2005 Kasey Keller vor die Nase gesetzt wurde. Im Trainingslager heulte sich Kampa eines Nachts bei Peter Neururer aus: "Du bist überhaupt der beste Trainer. Aber einen besoffenen Torwart kannst du wohl auch nicht gebrauchen?!" Sprachs, brach in die Hotellobby und ging schlafen. Wir bedanken uns bei Darius Kampa für 17 Spiele, kein Tor, 30 Gegentore, keinerlei Karten sowie 8 nicht gehaltene Elfmeter beim Erstrunden-Aus im DFB-Pokal gegen die Regionalligamannschaft des FC Bayern.

Lesen Sie schon bald im FohlenKommandO was über-30-jährige Fußballprofis machen, wenn sie nicht mehr bei Borussia spielen.

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