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Steigerung zur WM-Form

Jahrelang gab es zwei fußballerische Grundregeln: der weltbeste beste Torwart ist Olli Kahn und der beste Schiedsrichter ist Dr. Markus Merk. Aber das solche Regeln nicht ewig Bestand haben können, hat sich bei Kahn in den letzten Wochen angedeutet und beim gestrigen Spiel der Bayern gegen Köln Bestätigung erfahren. Zunächst segelt Kahn an einer Flanke vorbei und lässt Scherz einnicken. Später lässt er einen kapitalen Schnitzer folgen, als er den Schuss von Streit in aufreizender Lässigkeit passieren lässt. Für die Torhüterdiskussion in der Nationalelf sollten diese Vorkommnisse durchaus als Argument für Lehmann herhalten dürfen.

Dr. Merk hingegen hat das Rennen gegen Herbert Fandel um die WM-Teilnahme bereits gemacht. Trotzdem darf man sich die Schiedsrichterleistung beim gestrigen Duell der beiden Borussias genauer ansehen. Die umstrittenste Szene war zweifellos der Elfmeter, dem ein Halten von Strasser an Wörns vorausging. Sicherlich kann man auch bei dieser Situation geteilter Meinung sein, ob ein Elfmeter zwingend war. Dass man ihn geben konnte wurde -soweit ersichtlich- bislang aber noch von keiner Seite verneint.

Viel interessanter war da schon der Halbzeitpfiff nach genau 44:41 Minuten. Das ein Pfiff zu dieser Zeit nicht mit den Regeln im Einklang steht, dürfte klar sein. Mönchengladbach wurde so eine Eckstoß verwehrt. Einen unberechtigten Eckstoß gab es für dieselbe Borussia allerdings beim 1:0. Vorher hatte nämlich Strasser und nicht Metzelder den Ball ins Aus geköpft. Zum Ausgleich für diese Chance wurde später Neuville zurückgepfiffen, als dieser allein auf das BVB-Tor zulief. Der Abseitspfiff ertönte zu Unrecht, Neuville stand auf gleicher Höhe. Merk verteilte im Spiel an jede Mannschaft drei gelbe Karten bei eine Foul-Quote von 16-30 für Dortmund. Seine Entscheidung Niels Oude Kamphuis zu verwarnen ist sicherlich vertretbar. Warum viele andere Spieler nach vergleichbaren Aktionen verschont blieben, ist aber zumindest fragwürdig.

Im "Bundesliga Pur" hat das DSF Merk "WM-Form" bescheinigt. Wer das Spiel gesehen hat musste jedoch feststellen, dass Merk genausowenig wie Kahn eine weltmeisterschaftstaugliche Leistung abgeliefert hat. Zusammenfassend ist also zu sagen: Nichts ist für ewig. Die Herren Fandel und Lehmann wird es freuen.

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