« zurück zur Hauptseite | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag »

Neues aus dem Gästeblog (5.KW)

„Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit...“

Was für ein fulminantes Spiel haben die Fohlen am Samstag geboten. Eine mehr als deutliche 3:0 Führung nach gerade 18 gespielten Minuten und bereits ein 4:1 Spielstand nach 35 Minuten. Es hätte eigentlich noch ärger kommen müssen für die Bremer, über 6 oder sieben Treffer hätte sich keiner beschweren dürfen, allein beim Abschluß haperte es mal wieder. Wohl dem der sich das Auslassen solcher Torchancen aufgrund einer schon komfortablen Führung erlauben kann. Hätte, könnte, wäre, wenn... Borussia wäre nicht Borussia wenn sie es nicht noch einmal spannend gemacht hätte. Das die Partie am Ende nur knapp mit 4:3 gewonnen werden konnte ist demnach folgerichtig, weil immerhin so ziemlich jede Partie meiner Lieblingsmannschaft einem Drehbuch mit festen Komponenten folgt. Natürlich dürfte Claudio Pizzaro am Samstag mal wieder ein Tor machen. War klar. Hätten Sie übrigens vorher Geld drauf wetten können, ich hätt’s Ihnen, wenn Sie nur gefragt hätten, bestimmt verraten. Und wenn die Werderaner den Ball auf natürliche Art und Weise schon nicht häufig genug ins Tor kriegen, dann ist meine Mannschaft gerne mit einem geschenkten Elfmeter zur Hand. Die kampfsportartige Flugattacke Baillys, von der XX-Chromosomenträgerin im Hause Soph wegen seines präferierten Sweaters „der Schlumpf“ genannt, gegen Marin durfte allein aus dramaturgischen Gründen schon nicht fehlen. Borussia gewinnt eben lieber 4:3 nach nervenaufreibendem Kampf als überragend locker und leicht mit 6:1. Aber Schwamm drüber. Mönchengladbach ist und bleibt kein gutes Pflaster für die Bremer. Am Wichtigsten wäre es jedoch, diesen Trend zum Toreschießen nun einfach mal gegen Mainz, Nürnberg und Hoffenheim konstant weiterzuführen, so rein punkte- und egomäßig und so, Sie wissen schon. Den FSV Mainz könnte man mit einem Sieg stellvertretend für den Rest der Bundesliga mal langsam wieder in die für sie vorgesehene Tabellenregion zurückholen und Nürnberg und Hoffenheim haben schon in der Hinrunde die Punkte geschenkt bekommen. Das muß sich nicht wiederholen. Macht unterm Strich mindestens sieben bis neun Punkte aus den nächsten drei Spielen. Anschließend wäre, die positive Prognose vorausgesetzt, auch endlich das leidige Thema Abstiegskampf vom Tisch und die lange ersehnte Langweilersaison Wirklichkeit geworden. Sie sehen, Fußball und speziell dessen ganz eigene Arithmetik könnten so einfach sein, allein das Drehbuch sieht am Ende wahrscheinlich mal wieder leider etwas ganz anderes vor. Bis nächste Woche.

Gastkolumnist Dr. Theo Soph pfeift Montags beim FohlenKommandO die neue Woche an

Links zu diesem Artikel

Link erstellen