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Neues aus dem Gästeblog (11.KW)

„Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit...“

Die Woche Pause nach der heimatüblichen Brauchtumssause tat gar nicht schlecht, sehr verehrte Leserinnen und Leser, um nicht zu sagen, sie war dringend benötigt. Umso schöner ist es, nach dem Kurzurlaub mit einem fulminanten 4:1 Sieg der Borussen über den HSV in die neue Woche starten zu können. Der deutliche Sieg kam zwar unerwartet, war aber etwa so bitter notwendig wie meine kleine Auszeit. Stellt sich aber zuallererst die Frage, wer schlußendlich für den so wichtigen Dreier verantwortlich ist. Die Antwort ist so einfach wie verblüffend: Rolf Königs! Der hat am Samstag der SZ ein interessantes, wahrscheinlich vielerorts überlesenes, Interview gegeben. (Es war schließlich auch nicht auf der Haus- und Hoffanberichterstattungsseite Nummer 1 verlinkt) Im Gespräch mit Ulrich Hartmann und Philipp Selldorf gibt Präsident Königs unumwunden zu, welch großen Lernprozeß er in seiner Amtszeit zu bewältigen hatte. „Ich habe beim Fußball lernen müssen zu verlieren. (...) Wenn die Jungs es nicht hinkriegen, ist der Königs schuld – wenn man da nicht vorgebildet ist, kann man schnell einknicken.“ Was im Umkehrschluß der Stadionrufer und willfährigen Schreiberlinge folglich nur bedeuten kann: wenn die Mannschaft es dann doch mal hinkriegt, dann ist es dem Königs geschuldet. Es schreibt oder brüllt bloß keiner, womit die alte These vom undankbaren Weltenlohn mal wieder bewahrheitet wäre. Wer sich wann und wo und von wem irgendwelche Lorbeeren abzuholen habe, sei aber an dieser Stelle auch nicht weiter der Rede wert; dafür sorgen die ureigenen Gesetze der Branche schon von ganz alleine. Viel wichtiger ist die Tatsache zu bewerten, daß die Mannschaft am Samstag nicht nur gewonnen, sondern vor allen Dingen spielerisch überzeugend gewonnen hat. Sie kann, was Insider hinter vorgehaltener Hand schon länger gemunkelt hatten: nicht unbedingt Schweine- oder Kampfspiele, aber doch ganz passabel Fußball spielen. Das dürfte wiederum insbesondere Hans Meyer freuen. Dessen Tun kommt bei externer Betrachtung häufig ebenso zu kurz wie des Königs Job. Whatever! Man kennt das schon. Der Einfachheit halber rate ich, am Samstag den FC einfach sauber wegzufideln. Und wenn nicht? Schön brüllen! Ich zitiere den Präses: „Ich sagte ja schon, daß ich belastbar bin.“

Gastkolumnist Dr. Theo Soph pfeift Montags beim FohlenKommandO die neue Woche an

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