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Glattes zu Null

Wir Deutschen sind bei dieser Fußball-EM nun wirklich nicht zu beneiden. Obwohl wir mit unserer Nationalelf die bis dato erfolgreichste Mannschaft stellen, werden wir nicht von der ZDF-Berichterstattung verschont. Dieses greift nämlich jeden Tag mit dem Duo Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn über den Usedomer Strand an. Die Kritiken sind ebenso eindeutig wie zutreffend: Kahn und "KMH" – das ZDF-Debakel auf Usedom, Mario Klose und die Usedomina, Ach, das ist gar nicht Danzig!,...

Die Kritiken sind schnell zusammengefasst: Unterhaltungswert? Null! Stimmung? Null! Erkenntnisgewinn in Sachen Fußball? Null!

Wie zu erwarten war, weisen die beiden Protagonisten jegliche Kritik zurück, ohne auch nur einen Deut auf selbige einzugehen («trifft mich null.», «Es ist auch bald mal gut»). Dabei trifft die beiden nur eine Teilschuld. So können sie für das dürftige Wetter an der Ostsee nun wirklich nichts. Und der Umstand, dass man Spiele analysieren soll, von denen man nur die Ausschnitte gesehen hat, die das Fernsehbild einem geliefert hat, macht die Sache auch nicht einfacher. Für Mehmet Scholl war es einfach, Mario Gomez für seinen angeblich zu geringen Einsatz zu tadeln; schließlich konnte es Gomez das ganze Spiel im Stadion beobachten. Im Fernsehbild war Gomez kaum zu sehen, insofern war es für den Fernsehzuschauer schlicht nicht möglich, Gomez' Leistung seriös zu beurteilen.

Dass aber auch ansonsten die Analysen von Kahn und Müller-Hohenstein nichts, aber auch gar nichts Erhellendes zu Tage bringen, sich die halbe Zeit mit Twitter und anderen Nebensächlichkeiten beschäftigt wird und die beiden über den Unterhaltungswert eines ostdeutschen Liegestuhls verfügen, dafür werden sie eigentlich noch viel zu wenig kritisiert.

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