« zurück zur Hauptseite | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag »

Neues aus dem Gästeblog (18.KW)

„Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit...“

Es wird wirklich schwer, Worte zu finden ohne sich ständig zu wiederholen. Viel mehr scheint es mittlerweile unmöglich und langsam ist der Punkt erreicht, an dem die Situation der Borussia nur noch mit Galgenhumor zu ertragen ist. Wer nicht gewinnt steigt ab. Wer absteigt fährt nächste Saison zum FSV Frankfurt, nach Koblenz, nach Augsburg, eventuell nach Unterhaching oder nach Paderborn. Das ist bitter, weil es nämlich keinen Spaß macht. Sonntagsspiele gehen gehörig auf den Sack. Montagsspiele auch. Fußballprovinz nervt! Gladbach an und für sich ist schon provinziell genug, da war es jahrzehntelang ein Segen, sich wenigstens nicht auch noch sportlich auf dieses Niveau begeben zu müssen. Gut, diese Saison führte der Weg auch nach Hoffenheim, Bielefeld, Cottbus und Wolfsburg. Zugegebenermaßen nicht sehr viel besser. Aber in der bel étage ist ein Nachmittag im Ulrich-Haberland-Stadion locker zu verkraften. Immerhin bedeutete das ein zusätzliches Heimspiel plus Folklorefaktor bei einem ehemaligen UEFA-Cup Gewinner. Paderborn ist Rüdiger Hoffmann und komisch war schon immer anders. Was sonst noch alles hinzukommen könnte? Trainerwechsel, hundert Abgänge, Umstrukturierung, Konsolidierung, blablabla. Dieser Scheißdreck verfolgt mich nun seit zwei Jahrzehnten immer und immer wieder und dann noch einmal und dann ist mal für ein oder zwei Jahre Ruhe und gerade wenn man denkt, jetzt könnte es endlich vorbei sein, dann kommt der nächste Idiot ohne Konzept und alles geht wieder seinen gewohnten Gang, meistens den Bach runter. Wie funktioniert eigentlich ein Verein wie, sagen wir doch einfach mal, Stuttgart? Hin und wieder ’ne Krisensaison, aber wenigstens ohne Abstieg, dann ein zwei Jahre Mittelfeld, zwischendurch wieder oben dran, internationaler Wettbewerb, alle zehn Jahre bis 12 Jahre wenigstens einmal Meister werden, dann spielt man wieder etwas schwächer undsoweiterundsofort. Das wäre doch mal ein schönes Thema für einen Besinnungsaufsatz. Einsendungen zu diesem Thema bitte an die Kollegen aus der Redaktion. Ich kann und will mich damit gerade nicht weiter beschäftigen. ’Scuse me, while I kiss the sky!

Gastkolumnist Dr. Theo Soph pfeift Montags beim FohlenKommandO die neue Woche an

Links zu diesem Artikel

Link erstellen