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Auflösung als Trend

In der über 100jährigen Geschichte hat sich Borussia schon häufig als Trendsetter etablieren können. So hat man Mitte der neunziger Jahre als erste Mannschaft wieder schwarze Trikots getragen was viele Nachahmer fand. Zuletzt stellte Bayer München ein schwarzes Trikot vor, auch wenn sie steif und fest behaupten es sei ein ganz ganz dunkles blau. Dabei wäre es doch nicht das erste mal, dass die Bayern eine Spitzenidee aus Mönchengladbach schamlos kopieren. 1989 sicherte sich Borussia die Dienste von Igor Belanow der 1986 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden war. Bekannt ist er in Mönchengladbach heute weniger wegen seiner 4 Tore in 24 Spielen als vielmehr durch seine Frau, die beim Einkaufen das bezahlen vergaß. Nur läppische 5 Jahre später erkannte man auch in München, was man an ausländischen ehemaligen Stürmerstars hat und verpflichtete Jean-Pierre Papin, Europas Fußballer des Jahres 1991. Wie Belanow war auch er kaum in der Lage den Ball während eines Spiels in einem Bundesligator unterzubringen (3 Tore in 27 Spielen).

Dieses wurde in Mönchengladbach abermals ein richtungweisendes Zeichen gesetzt. Die „Ultras Mönchengladbach“, ein Zusammenschluss jugendlicher Borussia-Anhänger mit dem Hang zur Selbstdarstellung sahen im April ein, dass wichtig doch eher auf dem Platz als auf den Rängen ist. Als Anlass für die überfällige Auflösung nach 4 1/2 Jahren wurde der Einbruch von drei Kölner Halbstarken genommen, die während einer Besichtigungstour im Borussia-Park über die Zaunfahne der Ultras stolperten.

Nachdem im Pokalspiel Hallescher FC - Hannover 96 einige Hallenser zum wiederholten Male bewiesen haben, dass ordentliches Benehmen nicht gerade ihre Stärke ist, erinnerte sich offenbar auch die Mannschaft des HFC an das Vorbild der Gladbacher Ultras. Nico Kanitz schreibt im Namen der gesamten 1. Männermannschaft des HFC in einem offenen Brief folgendes: „…Doch die Fans beim HFC nehmen sich selbst im Allgemeinen sowieso viel zu wichtig. Uns als Spieler interessiert Euer ganzer ´Ultra-Quatsch´ nicht die Bohne.“ Richtig. Damit ist der Trend, die Ultras aufzulösen endlich auch in den Osten der Republik vorgedrungen. Den Abschiedsgruß hat „Der Chemiker online – Die offizielle Vereinsseite des Halleschen Fußballclub e.V.“ bereits formuliert: „VIELEN DANK“ FÜR NICHTS - IHR SCHWACHKÖPFE!

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