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Die Löw-Doktrin

Bundestrainer Löw, manchmal wegen seiner modischen Stilsicherheit auch als cool bezeichnet, erhebt eine neues Prinzip für die Auswahl seiner Nationalspieler. In dieser Löw-Doktrin geht es hauptsächlich um den Überraschungsmoment. Überrascht werden soll aber nicht der Gegner, sondern die deutsche Presse und die Nationalspieler selbst. Anders ist nicht zu erklären, warum ein Torwart, der jahrelang brav eingeladen wurde, dann als deutscher Meister nach Spanien wechselte, erst Stammplatz und dann einen Titel gewann, kurzfristig über Bord geworfen wurde und gleichzeitig ein Torwart, der die viertmeisten Tore der Bundesliga kassiert hat, der sich in seinen eigenen Stippvisiten in Spanien nie richtig durchsetzen konnte, als vermeintliche Nummer zwei eingeladen wird. Außerdem schien sich die Presse der Sache Marins schon allzu sicher zu sein. Unisono wurde kommentiert, dass man doch einen wie Marin, wenn man ihn einlade und über den grünen Klee lobte, auch nicht mehr aussortiere. Das erschien Jogi dann noch ein wenig anmaßend und, schwupps, war er wieder draußen. Über Odonkor müssen wir gar nicht reden, hier liegt die Überraschung darin, dass die Überraschung von 2006 nochmal wiederholt wurde, denn damit hätte doch keiner gerechnet.
Bis zum Beginn der Endrunde ist ja noch ein wenig Zeit für Überraschungen.

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