« zurück zur Hauptseite | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag » | zum vorherigen Beitrag »

Neues aus dem Gästeblog (7.KW)

„Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit...“

Letzten Montag haben Sie, verehrte Leserinnen und Leser, auf die gewohnte, volle Länge meines kleinen, wöchentlichen Einwurfs verzichten müssen, da meine rheinischen Wurzeln mal wieder den jecken Freuden der Heimat fröhnen wollten. Dafür entschuldige ich mich, aber, falls Sie das tröstet, ich kann Ihnen verraten: zumindest für mich hat es sich gelohnt! Aber wie heißt es doch so treffend in dem allseits bekannten Karnevalsschlager des großartigen Jupp Schmitz: „Wie schön es auch sei - am Aschermittwoch ist alles vorbei!“ Tja, normalerweise ist am Aschermittwoch schon wieder alles vorbei. Was im Einzelfall nicht immer unbedingt schlecht sein muß. So werden nach dem Gurkenkick gegen Kaiserslautern am Karnevalsfreitag zum Beispiel sowohl die beteiligten Vereinsangestellten, alsauch die unbeteiligten Beobachter, ein rasches Ende des närrischen Fußballtreibens herbeigesehnt haben. Aber weit gefehlt, denn in diesem Jahr ging es am Aschermittwoch ja erst richtig los! Zuerst stolperten Mittwochabend Jogis Buben in Wien, gegen die geballte Fußballmacht Felix Austrias wohlgemerkt, über den Platz wie schwerst sedierte Bauerntölpel und man kam zwischenzeitlich nicht drum herum fragen zu wollen: Wenn die Ösis nur auf Platz 90 der Fifa-Wertung stehen, wo zur Hölle stehen wir dann eigentlich? Und weil das scheinbar noch nicht genug war, ließen sich die Borussen dann am gestrigen, ersten Fastensonntag in Hoffenheim nach 2:0 Führung binnen 45 Minuten mit wenigen Streichen zerlegen wie ein Kartenhaus! So schnell kann es vorbei sein. Ach ja, es ist schließlich Fastenzeit! Wie dem auch sei, „das Heil der Seele ist nicht weniger erstrebenswert als die Gesundheit des Körpers“, schreibt Thomas von Aquin in seiner summa theologica. Darum verabschiede ich mich zur Verbesserung meiner dank Fußball nun lädierten seelischen Gesundheit am Ende dieser Lentwoche für 7 Tage in den Schnee und auf die Bretter, entsage, verzichte und verpasse liebend gerne das Heimspiel gegen Mainz und melde mich dann übernächste Woche, unabhängig vom Autorenstreik, von der Verleihung der diesjährigen Fußball-Oscars aus Hollywood wieder. Vielleicht hilft die Pause ein bißchen. Ski Heil!

Gastkolumnist Dr. Theo Soph pfeift Montags beim FohlenKommandO die neue Woche an

Links zu diesem Artikel

Link erstellen