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Service-Tipps für den Samstagnachmittag

Liebe Interessierte,

morgen Nachmittag ist wieder Bundesliga-Spieltag. Mit Borussia. Allerdings ohne mich. Denn Borussia spielt auswärts und damit ist die nächste Pleite so gut wie vorprogrammiert. Traurig aber wahr. Und wer in Bremen live vor Ort gewesen ist und für dieses Debakel aus Borussen-Sicht auch noch Geld berappt hat, der hat auch vor dem Bildschirm erst einmal keine Lust mehr auf ein Auswärtsspiel.
Diejenigen, denen es ähnlich geht, bekommen hier Tipps für eine alternative Gestaltung des Samstags. Der lässt sich nämlich auch ohne die Gefährdung eines Magengeschwüres herum kriegen.

1.: Trotzdem Fußball gucken, aber ausschließlich Werder - Bayern. Nicht gerade empfehlenswert. Irgendwann würde es doch wieder kribbeln.
2.: Einfach mal die Wohnung sauber machen. Wahrscheinlich würde man aber eh irgendwann das Radio anmachen.
3.: Sich dem TV und Radio entziehen und nach draußen in den Park begeben, an den See, ans Meer oder sonst wohin fahren und ein Buch lesen. Empfehlungen gibt der Autor dieser Zeilen bei Bedarf gerne entsprechend jeder Lebenslage ab. Leider sind die Wetterprognosen für meinen Wohnort alles andere als rosig.
4.: Die Allein-Beschäftigung führt anscheinend nicht wirklich zum Ziel. Man muss sich also von Freunden ablenken lassen. Ein Treffen auf einen Kaffee lässt sich ja wohl organisieren. Obwohl: Die sind doch eh alle Fußball gucken. Und bevor ich mir die Beziehungsprobleme oder Schwärmereien für irgendwelche neue Typen von meinen Freundinnen anhöre, lass ich es lieber.
5.: Man könnte ins Museum gehen. In großen Städten gibts bestimmt noch imposantere Sachen, als das Picasso-Museum hier bei uns. Und das rechtfertigt durchaus schon einen Besuch. Aber "wegen Umbaus geschlossen" steht hier. Wird also auch nix.
6.: Den Wocheneinkauf auf Samstagnachmittag verschieben. Irgendwie aber auch keine gute Idee. Samstagnachmittag sind die Supermärkte zum Brechen voll (Gucken die alle kein Fußball??) und außerdem wird ab gefühlten 12 Uhr nichts mehr nachgefüllt.
7.: Die Eltern könnte man mal wieder anrufen. Oder? Nee, besser doch nicht...
8.: Langsam frag ich mich, was ich in der Sommerpause an meinen Samstagnachmittagen mache. Man könnte in den Zoo. Immerhin wäre da das Wetter kein Problem. Es gibt hier nämlich einen formidablen Allwetter-Zoo. Aber alleine? Und dann auch noch für schlappe 12 Euro? Da fehlt ja nicht mehr viel bis zum Borussen-Auswärtsticket...
9.: Übers Wochenende wegfahren. Irgendwo hin. Am besten dahin, wo es keinen Fernseher, Radio, Handy-Empfang und Internet gibt. Dumm nur, dass ich am Sonntag wieder arbeiten muss. Wird also auch nix.
10.: Ich seh schon, das gibt alles nichts. Also morgen doch wieder vor dem Fernseher einen weiteren kümmerlichen, erbärmlichen Auswärtsauftritt ansehen und danach fluchen und schwören, in zwei Wochen beim nächsten Auswärtsspiel bestimmt was anderes zu machen. Ganz bestimmt!

Vielleicht ist dann ja das Wetter besser...