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Langweilig!!!

Schon gut, schon gut! Mir ist ja auch klar, dass die Saison noch in ihren Kinderschuhen steckt. Ich weiß auch, dass Borussia mit immerhin sechs Punkten gar nicht so schlecht dasteht.

Naja, jedenfalls... Also, am Samstag habe ich unmittelbar nach dem 2:0 durch Schlaudraff die "Arena"-Kneipe verlassen und bin nach Hause gegangen. Weil ich wütend war über die erbärmliche Leistung der Weißen? Wütend, da sich die Niederlage ausgerechnet gegen unseren Möchtegern-Erzrivalen anbahnte, der sich früher oder später doch sowieso wieder in die Niederungen des deutschen Profifußballs zurückziehen wird?

Mitnichten! Mir fiel vielmehr spontan ein, dass ich an diesem Samstag Nachmittag besseres und wichtigeres zu tun hatte, als auf eine Aufholjagd zu warten, die doch eh nicht stattfinden würde, nämlich mich nach Hause zu begeben, mich aufs Bett zu knallen und die Decke anzustarren.

So weit ist es also schon gekommen. Das Schlimmste ist die Vorhersehbarkeit. Wer sich dieses lustlose Gegraupe auf fremden Plätzen schon seit fünf (!) Jahren anschaut, der zweifelt halt irgendwann an der immer noch weit verbreiteten These, im Fußball könne immer alles passieren, und ein Spiel sei eben erst nach neunzig gespielten Minuten entschieden. Schlimmer noch, dass einen solche Zweifel nicht nur bei Spielen gegen Bayern oder Bremen beschleichen, sondern auch bei Aufeinandertreffen mit Konkurrenten, die nicht nur auf dem Papier schwächer sind, sondern - bis zum dann spielentscheidenden 1:0 zu ihren Gunsten - auch auf dem Platz. So geschehen allein im Jahre 2006 in Mainz (0:3), in Kaiserslautern (mittlerweile 2. Liga, nur zur Anmerkung, ebenfalls 0:3) und nun also auch bei den "Ersatzkölnern" (Seitenwahl) mit 2:4.

Mal angenommen, in den Chefetagen der Borussia finden regelmäßig Besprechungen statt, in denen eruiert wird, wie man sich stetig sportlich verbessern kann (So sicher bin ich mir da schon nicht mehr). Und angenommen, es werden bei diesen Treffen die Heim- und Auswärtsbilanzen der letzten Jahre ausgewertet. Könnte - nur mal so als schüchterner Einwurf - am Ende einer solchen Auswertung nicht die Einsicht stehen, dass die Verbesserung der Auswärtsbilanz der Schlüssel zum von den Fans sehnsüchtig herbeigesehnten Fortschritt sein könnte?

Jedenfalls - solange diese nicht erfolgt, spreche ich dem Verein nicht die Ambitionen ab - wohl aber die Ambitioniertheit. Ein Fußballverein, der wie die Borussia ganz offensichtlich nicht ernsthaft darum bemüht ist, eine seit Jahren andauernde fußballerische Schwäche abzustellen - und den Beweis dafür haben die Fohlen in Aachen durch ihren schlimmen Auftritt einmal mehr angetreten - der hat sein Kerngeschäft aus den Augen verloren: den Fußball... und kann daher langfristig nicht mehr auf meine Unterstützung zählen. Jungs, es macht keinen Spaß mehr!