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Oh, oh Zizou!

Italien ist nun also Weltmeister 2006. Dazu zunächst einmal tanti auguri!
Zweitens sei hier festgestellt, dass es zwar nicht aufgrund des gesamten Turniers, wohl aber aufgrund des Phase nach dem Achtelfinale völlig verdient ist. Frankreich war im Endspiel eigentlich klar besser, aber dann ist etwas passiert, was dieses Finales nicht würdig und eines großes Spielers noch viel weniger war. Der große Zinedine Zidane ist vom Platz geflogen und das völlig berechtigt. Was ist bloß in diesen ehemals großen Strategen und Ballvirtuosen gefahren? Selbst wenn er von Marco Materazzi verbal provoziert sein sollte, so war dieser überflüssige Kopfstoß hässlich, dumm und überflüssig. Oh, oh Zizou! Du hättest ein ganz Großer sein können. So wird dieser unrühmliche Abgang mehr als sein Zauber-Tor im Champions-League-Endspiel 2002 und wahrscheinlich auch mehr als sein Auftritt im WM-Finale 1998 für immer in Stein gemeißelt sein. Was noch schwerer wiegt: Das unsägliche Fernbleiben während der der Abschluss-Zeremonie. Oli Kahn zeigte in der Niederlage Größe und selbst Diego Maradona ließ 1990 alle Demütigungen der Italiener und ein verlorenes WM-Finale über sich ergehen. Zidane nicht. Vielleicht macht auch dies wirklich große Spieler aus.
Unwürdig für diese sonst so stimmungsvoll beeindruckende WM war auch ein Finale, was im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Nicht zuletzt wegen des peinlichen Auftritts Zidanes bin ich aber dennoch froh, dass Italien gewonnen hat. Wer im Halbfinale 60.000 fanatischen Zuschauern und einem starken Gastgeber trotzt, der hat es irgendwie auch verdient, Wetmeister zu werden. Das sei auch allen Vollidioten gesagt, die in Dortmund während der Hymne Italiens und in Berlin während der Siegerehrung und nach der roten Karte Zidanes gepfiffen haben. Das hat ein Weltmeister, auch wenn er mit seinem Spiel nicht immer den neuerlichen deutschen "Fußball-Total"-Nerv getroffen hat, nicht verdient. Die Pfiffe hätten heute einzig und allein Zidane Zidane gelten müssen.

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